Verfahren im Detail

Rohr-in-Rohr-Sanierung Zwickau: Leitungen im Haus ohne Aufstemmen erneuern

Glasfaserverstärkter Kunststoff, Lage für Lage im Altrohr aufgesprüht: Auf diesem Weg erhalten Fall- und Sammelleitungen im Haus eine neue Wandung, während Bäder und Mauerwerk in der Regel geschlossen bleiben.

Kurz erklärt

Rohr-in-Rohr-Sanierung in Zwickau: so wird gearbeitet

Undichte Fallleitungen, korrodierte Sammelleitungen unter der Kellerdecke oder ein feuchter Fleck neben dem Steigstrang: Sitzt der Schaden innerhalb des Gebäudes, ist die Rohr-in-Rohr-Sanierung im Spraycoating-Verfahren das passende Werkzeug. Die ausführende P&N Kanaltechnik GmbH sprüht dafür glasfaserverstärkten Polyesterkunststoff in mehreren Schichten auf die gereinigte und getrocknete Innenwand, bis im alten Strang ein eigenständiges neues Rohr entstanden ist. Den Einstieg bietet ein abgebautes WC oder der Siphon eines Waschbeckens; Fliesen, Decken und Böden bleiben in der Regel unberührt. Das Verfahren greift ab einer lichten Weite von 40 mm und bewältigt verwinkelte Verläufe bis 33 m am Stück. Leitungen im Haus zählen in Zwickau zur privaten Grundstücksentwässerungsanlage: Nach der Abwassersatzung des RZV Zwickau/Werdau sorgt der Eigentümer selbst für ihren Unterhalt, die Wasserwerke Zwickau GmbH ist erst für den Anschlusskanal jenseits der Grundstücksgrenze zuständig.

Für Leitungen außerhalb des Gebäudes, die unter Rasen, Pflaster oder Zufahrt im Erdreich liegen, ist der Schlauchliner ab DN 80 meist die passendere Lösung, weil er vom Schacht aus über längere Strecken eingebaut wird.

Welche Verfahren es für erdverlegte Leitungen gibt und welche Gemeinden im Landkreis wir abdecken, steht auf der Startseite.

Steuergerät mit Kamerabild für die Rohr-in-Rohr-Sanierung im Sprühverfahren
Foto: P&N Kanaltechnik GmbH
Was dafür spricht

Gründe für Rohr-in-Rohr-Sanierung

Kein Stemmen, kein Aufbruch: Fliesen, Decken und Böden bleiben meist unangetastet

Mieter und Eigentümer wohnen weiter im Haus, gearbeitet wird im laufenden Betrieb

Einsetzbar ab 40 mm Durchmesser und in verwinkelten Strängen bis 33 m am Stück

Kameradokumentation vor und nach dem Sprühvorgang als Nachweis für Ihre Unterlagen

Zugelassenes Sanierungssystem für Gebäudeleitungen, auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt

Arbeitsfolge

Wie die Arbeit abläuft

Fünf Arbeitsgänge führen vom ersten Kamerablick im Strang bis zur beschichteten Leitung.

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    Einstieg und Kamerablick

    Ein WC oder ein Waschbeckensiphon wird abgebaut, darüber fährt die Kamera in den Strang. Sichtbar werden Risse, Korrosion und Beläge samt ihrer Position.

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    Befund festhalten

    P&N dokumentiert den Zustand in Bild und Protokoll. Auf dieser Grundlage erhalten Sie über uns ein schriftliches, verbindliches Angebot.

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    Rohrwand säubern und trocknen

    Beläge werden von der Innenwand entfernt, danach wird das Rohr getrocknet. Nur auf sauberem, trockenem Untergrund haftet die Beschichtung zuverlässig.

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    Schichtweise sprühen

    Der faserverstärkte Polyesterkunststoff wird in mehreren Lagen aufgetragen, bis die neue Wand ihre Stärke erreicht hat, auch in verwinkelten Abschnitten.

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    Abschließende Befahrung

    Zum Schluss fährt die Kamera die beschichtete Strecke erneut ab. Bilder vom Zustand vor und nach dem Sprühen bekommen Sie für Ihre Unterlagen.

Anwendungsfälle

Anlässe für Rohr-in-Rohr-Sanierung

Gefragt ist das Spraycoating vor allem, wenn Leitungen im Gebäude liegen und Bäder, Decken oder Wände unangetastet bleiben sollen. Ob Ihr Strang geeignet ist, zeigt die Kamera vorab.

  • Fall- und Sammelleitungen in Mehrfamilienhäusern, deren Bäder und Wände geschlossen bleiben sollen
  • Innenliegende Dachentwässerung, die durch Treppenhaus oder Wohnungen verläuft
  • Grund- und Anschlussleitungen unter der Kellersohle, die nur vom Gebäude aus erreichbar sind
  • Wohnungseigentümergemeinschaften und Verwaltungen, für die eine Ausquartierung der Bewohner nicht infrage kommt
  • Kellerleitungen, die vom Gebäude aus erreichbar sind und bei denen der Kamerabefund Risse oder Korrosion zeigt
Häufige Rückfragen

Was Eigentümer zu Rohr-in-Rohr-Sanierung wissen wollen

Antworten zu Preis je Meter, Zugang über WC oder Waschbeckensiphon und zur Frage, ob während der Arbeiten jemand ausziehen muss.

Welche Kosten entstehen für eine Rohr-in-Rohr-Sanierung in Zwickau?

Als Richtwert gilt ab 750 EUR je Meter für Leitungen von DN 40 bis 200. Wie hoch der Betrag für Ihr Haus ausfällt, hängt von Länge, Durchmesser, Zahl der Zugänge und dem Befund ab; das verbindliche Angebot folgt nach der Inspektion.

Muss für die Sanierung eine Wand geöffnet werden?

Meist nicht. P&N steigt über ein abmontiertes WC oder den Siphon eines Waschbeckens in den Strang ein und arbeitet von dort aus, Stemm- und Aufbrucharbeiten an Wänden, Decken und Böden entfallen.

Können die Bewohner während der Arbeiten im Haus bleiben?

Ja, das Spraycoating findet im bewohnten Gebäude statt. Welche Sanitärobjekte zeitweise nicht nutzbar sind, wird vorab mit Ihnen oder der Hausverwaltung abgestimmt.

Welche Leitungen im Gebäude lassen sich auf diese Weise erneuern?

Geeignet sind Fall- und Sammelleitungen, innenliegende Dachentwässerung sowie Grund- und Anschlussleitungen innerhalb des Hauses. Voraussetzung ist ein Durchmesser ab 40 mm, Verläufe mit mehreren Richtungswechseln schafft das Verfahren auf bis zu 33 m am Stück.

Schützt die sanierte Leitung auch vor Rückstau im Keller?

Nein, eine neue Rohrwand macht den Strang dicht, hält aber kein Abwasser auf, das bei Starkregen aus dem öffentlichen Kanal zurückdrückt. In Zwickau liegt die Rückstauebene in der Regel auf Höhe der Straßenoberfläche an der Anschlussstelle, bei Hanggrundstücken gilt das nicht; Abläufe unterhalb dieser Ebene muss der Eigentümer selbst sichern.

Sind die eingesetzten Systeme bauaufsichtlich zugelassen?

Ja, für das Spraycoating-Verfahren liegt eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik vor, für die Brawo-Sanierung innerhalb von Gebäuden die Zulassung Z-42.3-499. Ausgelegt sind die Systeme auf eine lange Nutzungsdauer, der Zustand vor und nach dem Sprühen wird per Kamera dokumentiert.

Welche Unterlagen erhält die Eigentümergemeinschaft?

Die Verwaltung bekommt Kamerabilder des Strangs vor und nach dem Sprühen, das Zustandsprotokoll mit Leitungsplan und die Angabe des eingesetzten Systems samt DIBt-Zulassung. Diese Unterlagen eignen sich als Grundlage für Beschlüsse der Eigentümerversammlung und für die Instandhaltungsakte des Hauses.

Brauchen Fallleitungen eine Revisionsöffnung?

Ja, die Entsorgungsbedingungen der Wasserwerke Zwickau sehen in Fallleitungen eine Revisionsöffnung vor dem Übergang zur Sammel- oder Grundleitung vor (§ 9 Abs. 7 AEB). Ob sie in Ihrem Haus vorhanden ist, lässt sich bei der Kamerabefahrung feststellen und im Zuge der Sanierung berücksichtigen.

Anfrage zu Rohr-in-Rohr-Sanierung

Steigstrang ohne Stemmen erneuern lassen

Teilen Sie uns mit, welche Stränge betroffen sind und ob das Haus bewohnt ist. Nach dem Kamerablick kalkuliert P&N ab 750 EUR je Meter und legt ein verbindliches Angebot vor. Den Ablauf im bewohnten Gebäude stimmen wir mit Ihnen oder der Verwaltung ab.

Worauf Sie bauen können

  • Gearbeitet wird im laufenden Betrieb, Bewohner bleiben im Haus
  • Bilder vom Strang vor und nach dem Sprühen
  • Systeme mit DIBt-Zulassung, u. a. Z-42.3-499
Passt oft dazu

Leistungen, die häufig zusammenhängen

Vor dem Sprühverfahren steht der Kamerabefund; für erdverlegte Haltungen oder einzelne Schadstellen kommen Schlauchliner oder Kurzliner infrage.

Anrufen: 0351 83809077