Dichtheitsprüfung Zwickau: Messung nach DIN EN 1610 mit Protokoll
Ob ein Rohr Wasser verliert, beantwortet eine Messung: Wasser- oder Luftprüfung gemäß DIN EN 1610, für die Grundstücksentwässerung gemäß DIN 1986-30.
Dichtheitsprüfung in Zwickau: so wird gearbeitet
Ob eine Leitung Wasser verliert, verrät kein Kamerabild zuverlässig; Gewissheit bringt erst eine Messung. Die P&N Kanaltechnik GmbH verschließt dazu den betreffenden Abschnitt, füllt ihn wahlweise mit Wasser oder beaufschlagt ihn mit Luft und hält über die Prüfzeit fest, ob er die Anforderungen erfüllt. Messbar sind vollständige Haltungen, aber auch einzelne Rohre, Teilstücke, Verbindungen, Schächte und Abscheider, jeweils nach DIN EN 1610, bei der Grundstücksentwässerung nach DIN 1986-30. Zur Rechtslage in Zwickau: Die sächsische Eigenkontrollverordnung befasst sich mit Prüfungen öffentlicher und gewerblicher Kanäle. Für Ihre private Grundstücksentwässerungsanlage gelten die Abwassersatzung des Regional-Wasser/Abwasser-Zweckverbands Zwickau/Werdau (RZV) und ergänzend die Allgemeinen Entsorgungsbedingungen der Wasserwerke Zwickau GmbH. Danach ist für Herstellung, Anschluss und Änderung eine schriftliche Genehmigung nötig (§ 13, Antrag bei der Wasserwerke Zwickau GmbH), in Betrieb gehen darf die Anlage erst nach schriftlicher Zustimmung der Wasserwerke Zwickau, in der Regel nach einer Abnahme (§ 18), der Zweckverband darf private Anlagen prüfen, und festgestellte Mängel sind unverzüglich zu beseitigen. Eine eigene Regel zur Dichtheitsprüfung enthält die Satzung nicht; sinnvoll ist die Messung beim Kauf, als Abnahme nach einer Sanierung, bei Verdacht auf Undichtigkeit oder wenn ein Nachweis gemäß DIN EN 1610 beziehungsweise DIN 1986-30 gefragt ist.
Während die Messung nur sagt, ob ein Abschnitt dicht ist, zeigt die Kanalinspektion per Kamera, an welcher Stelle und in welcher Form ein Schaden vorliegt.
Den Vergleich aller sechs Leistungen samt Einsatzgebiet rund um Zwickau finden Sie auf der Startseite.

Gründe für Dichtheitsprüfung
Nachweis durch Messdaten statt durch Augenschein
Wasser- oder Luftprüfung gemäß DIN EN 1610, Grundstücksentwässerung gemäß DIN 1986-30
Haltungen, Einzelrohre, Verbindungen, Schächte und Abscheider prüfbar
Protokoll als Beleg nach einer Sanierung oder beim Verkauf einer Immobilie
Abrechnung nach Aufwand, Angebot vorab schriftlich und nachvollziehbar
Wie die Arbeit abläuft
Gemessen wird erst, wenn Anlass, Abschnitte und Prüfmedium feststehen.
- 1
Anlass und Abschnitte festlegen
Zuerst klären wir mit Ihnen, warum geprüft werden soll und welche Leitungsteile betroffen sind. Danach richtet sich, welche Norm gilt und ob Wasser oder Luft eingesetzt wird.
- 2
Leitung freimachen
Wo Ablagerungen den sicheren Sitz der Absperrung stören würden, wird der Abschnitt vorher gereinigt. Als Zugang dienen Schacht oder Reinigungsöffnung.
- 3
Messung über die Prüfzeit
P&N verschließt den Abschnitt, bringt das Prüfmedium ein und zeichnet Wasserzugabe oder Druckverlauf auf.
- 4
Messwerte im Protokoll
Sie erhalten ein Protokoll mit den gemessenen Werten und dem Ergebnis je Abschnitt. Fällt ein Abschnitt durch, spürt eine anschließende Kamerabefahrung die undichte Stelle auf.
Anlässe für Dichtheitsprüfung
Eine Messung ist dort sinnvoll, wo ein Bild allein keine Gewissheit über die Dichtheit gibt. Die folgenden Situationen sind typisch.
- Nach der Sanierung einer Grundleitung als Nachweis der erreichten Dichtheit
- Vor Kauf oder Verkauf eines Hauses in Zwickau und Umgebung
- Bei neuen oder geänderten Anlagen vor der Abnahme durch die Wasserwerke Zwickau GmbH, als eigener Qualitätsnachweis
- Bei Verdacht auf Undichtigkeit, etwa feuchtem Mauerwerk, ohne eindeutiges Kamerabild
- Für Fett- oder Leichtflüssigkeitsabscheider in Gewerbebetrieben
Was Eigentümer zu Dichtheitsprüfung wissen wollen
Lesen Sie, was die Satzung des RZV Zwickau/Werdau zu privaten Anlagen festlegt, welches Prüfmedium passt und wie es nach einem undichten Befund weitergeht.
Woraus setzt sich der Preis einer Dichtheitsprüfung in Zwickau zusammen?
Einen Pauschalbetrag gibt es nicht; maßgeblich sind Zahl und Länge der Abschnitte, Nennweite, Zugänge und Prüfmedium. Mit diesen Angaben kalkuliert P&N ein transparentes Angebot.
Was regelt die Abwassersatzung in Zwickau zur Prüfung privater Leitungen?
Die Satzung des RZV Zwickau/Werdau verlangt für Herstellung und Änderung der Anlage eine schriftliche Genehmigung und für die Inbetriebnahme die schriftliche Zustimmung der Wasserwerke Zwickau GmbH. Der Zweckverband darf private Anlagen prüfen, Mängel sind unverzüglich zu beheben; eine gesonderte Vorschrift zur Dichtheitsprüfung enthält die Satzung nicht.
Wasser oder Luft: welches Prüfmedium wird verwendet?
Beide Verfahren beschreibt DIN EN 1610. Bei Wasser wird erfasst, wie viel über die Prüfzeit nachgefüllt werden muss, bei Luft der Druckabfall; die Wahl hängt von Rohrwerkstoff, Nennweite und Anlass ab.
Welche Rolle spielt die Rückstauebene beim letzten Schacht?
Nach § 15 der RZV-Satzung muss der letzte Schacht vor der öffentlichen Anlage bis zur Rückstauebene wasserdicht sein. Als Rückstauebene gilt in Zwickau in der Regel die Oberkante der Straße am Anschlusspunkt, bei Hanggrundstücken gilt das nicht ohne Weiteres; eine Prüfung des Schachts zeigt, ob er dicht ist.
Und wenn ein Abschnitt durchfällt?
Im Protokoll ist der betroffene Abschnitt ausgewiesen, die Kamera grenzt anschließend die Schadstelle ein. Je nach Befund folgt eine punktuelle Reparatur oder eine durchgehende Sanierung, danach lässt sich erneut messen.
Wer führt die Messung aus?
Gemessen wird von der P&N Kanaltechnik GmbH, unserem Partnerbetrieb; wir kümmern uns um Anfrage und Abstimmung. Der Güteschutz Kanalbau e. V. hat P&N als Fachbetrieb für Grundstücksentwässerung nach § 13b Hamburgisches Abwassergesetz anerkannt; zu den Ausführungsbereichen zählen unter anderem Prüfungen nach DIN EN 1610 und DIN 1986-30.
Welche Stelle ist in Zwickau Ansprechpartner rund um die Inbetriebnahme?
Ansprechpartner ist die Wasserwerke Zwickau GmbH, die nach § 18 der RZV-Satzung schriftlich zustimmt, bevor eine neue oder geänderte Anlage genutzt wird. Die untere Wasserbehörde am Landratsamt Zwickau befasst sich dagegen mit Direkteinleitungen und Versickerung, nicht mit Ihrem Kanalanschluss. Ein Messprotokoll ist keine Vorgabe der Satzung, dokumentiert aber den Zustand Ihrer Leitung.
Was gilt für Gewerbebetriebe mit Abscheider?
Wo Fette oder Leichtflüssigkeiten anfallen, verlangt § 16 der RZV-Satzung einen Abscheider, und die sächsische Eigenkontrollverordnung erfasst auch Kanalisationen gewerblich genutzter Grundstücke. P&N prüft neben Haltungen und Schächten auch Abscheider und hält die Messwerte im Protokoll fest. Welche Prüfungen Ihr Betrieb konkret braucht, klärt die zuständige Stelle.
Ist nach einem Rückstau im Keller eine Messung sinnvoll?
Ja, wenn danach unklar ist, ob Grundleitung und Schacht dicht geblieben sind. Für Rückstau infolge von Hochwasser oder Starkregen sieht § 21 der RZV-Satzung keinen Schadenersatz vor, und die Hochwasser der Zwickauer Mulde von 1954, 2002 und 2013 zeigen, dass solche Ereignisse hier vorkommen. Eine Wasser- oder Luftprüfung nach DIN EN 1610 schafft Klarheit, die Rückstausicherung selbst ersetzt sie aber nicht.
Messung für Ihre Leitung anfragen
Nennen Sie uns die Abschnitte, die geprüft werden sollen, und den Grund der Messung. Wir geben Ihre Angaben an P&N weiter, die den Aufwand schriftlich kalkuliert. Den Messtermin legen wir gemeinsam mit Ihnen fest.
Worauf Sie bauen können
- Messwerte je Abschnitt im Protokoll
- Prüfung nach DIN EN 1610 bzw. DIN 1986-30
- Kosten vorab schriftlich beziffert
Leistungen, die häufig zusammenhängen
Besteht ein Abschnitt die Messung nicht, helfen Kamerabild und Reinigung bei der Ursachensuche, bevor über die Reparatur entschieden wird.